Was ist passiert ?

Viele meiner Verfolger, Stalker, Mitleser & Co. wissen ja, dass ich die #Challenge100 am 15.06. ins Leben rief. Ich war hoch motiviert und startete die ersten 12 Tage auch extrem cremig durch.

Auch hatte ich mir viel in Sachen Laufen vorgenommen. Auch dies startete ganz gut. Dann machte mir aber der Rücken einen Strich durch die Rechnung und zwang mich wieder in die Inaktivität. Das nagte stark an mir und fühlte sich wie eine Niederlage an und es zog mich extrem runter.

Also, 12 Tage Heilfasten nach Buchinger, geplant waren 21. Am 13. Tag brach ich ein und konnte einem griechischen Essen nicht widerstehen. Und direkt am nächsten Tag dann auch noch mal zugelangt. Danach schaffte ich fünf weitere Fastentage.

In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Unsere Oma kam ins Krankenhaus mit Verdacht auf Lungenentzündung was sich auch bestätigte. Erstmal auf Intensiv und war dann am nächsten Tag nicht mehr ansprechbar. Dieser Zustand zog sich über drei Tage hin an denen die Ärzte uns mitteilten, dass es nicht gut ausschaut. Am vierten Tag war sie wach und redete wieder. Mittlerweile hat sie sich soweit erholt, dass sie wieder zuhause ist. Ist aber nun Schwerstpflegefall. Das ganze Zusammenleben in unserem Vier-Generationen-Haushalt hat sich seither geändert.

Dazu kamen zwei Vorkommnisse familiärer Natur, auf die ich hier nicht näher eingehen werde weil sie einfach zu tief ins Privatleben gehen und im Netz einfach nichts zu suchen haben. Daraus resultierten Herausforderungen die für mich nur schwer zu meistern waren.

Leistungsdruck, Zukunftsangst, Depressionen brachten dann meine Challenge zum kollabieren. Nein, das ist eigtl. falsch ausgedrückt. Denn ich habe jeden verdammten Tag meine 100 % gegeben und versucht und gekämft. Also war ich trotz allem noch in meiner Challenge. Aber ich wollte so eine Challenge nicht. Durchzogen mit Binge-Anfällen, depressiven Schlafphasen, Versagen in der Bewegung (Laufen) …

Ich beschloss, weiter zu machen. Trotz all den Widrigkeiten. Nein, ich gebe nicht auf und ich trete meinen Dämonen mit Anlauf in den Arsch. Also nutzte ich die Zeit mir zur #Challenge100 einen Blog aufzubauen. Eine komplett eigene Seite zum Projekt. Das Aufbauen des Blogs hat mir zum Einen oftmals das Kopfkino genommen und zum Anderen mir wieder ein Bisschen Motivation zurück gebracht.

Zusätzlich wie weiter oben kurz angerissen, hat die Depression wieder heftig zugeschlagen. Und zwar so sehr, dass ich mich nach langem Überlegen entschlossen habe, nach sehr vielen Jahren therapeutische Hilfe anzunehmen. Der Kontakt ist geknüpft und am 21. ist der erste Termin bei mir zuhause.

Tja, so ist das alles gelaufen. Mir geht es auch nach wie vor nicht gut. Eigtl. bin ich meilenweit von gut entfernt. Deswegen halte ich mich weitestgehend auch noch aus dem Onlineleben fern. Tut mir nicht gut im Moment und die Lust fehlt auch. Aber ich hege doch die Hoffnung, dass ich das Tal durchschritten habe und es nun wieder bergauf geht. Und so starte ich morgen am 18.07. noch einmal mit einem dreiwöchigen Heilfasten. Denn ich will keinen Freestyle in meiner Challenge hinlegen sondern eine Kür. Berichten darüber werde ich hier im Blog. Nicht täglich und auch nicht regelmäßig. Halt einfach wenn ich mich danach fühle. Alles ohne Druck und ohne Zwang.

Unter #Challenge100-Stats findet man hier auch wieder die Tabelle mit einigen Veränderungen zur Alten. Der Punkt Bewegung ist raus. Mein Entschluss, erstmal Gewicht verringern und dann noch mal mit Bewegung versuchen. Ich bin schlichtweg noch zu schwer für sowas. Idealerweise wäre ein Ergometer eine Option. Aber als Schwerstgewichtiger hat man mal wieder die Arschkarte gezogen. Mit meinem Gewicht müsste ich da ein Vermögen für hinblättern. Werde mir im nächsten Monat mal so ein Mini-Bike besorgen um zumindest etwas tun zu können.

Dann ist die Spalte Fasten verschwunden und dafür gibts die Spalte Ernährung. So habe ich auch nach dem Fasten etwas einzutragen. Und als Drittes habe ich keinen festen Wiegerhythmus mehr. Die Waage beeinflusste mir zu sehr mein Wohlbefinden und setzte mich zu sehr unter Druck. Wiegen gibts also zukünftig nur noch wenn mein innerer Monk danach verlangt.

Jo, ich glaube damit habe ich alles gesagt was ich sagen wollte. Und an die Kritiker meines Projektes. Und ich schaffe es doch :-p

4 Antworten

  1. Avatar MacKing sagt:

    Viel Erfolg! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du diese schwere Situation meisterst!

  2. Avatar Miki sagt:

    Ich drück dir die Daumen! Es dauert manchmal lange, den eigenen, richtigen Weg zu finden. Aber wenn man ihn erst hat, wird es immer einfacher, ihn zu gehen. Und hinter jeder Kurve kann ein Regenbogen, Sonnenaufgang oder was auch immer man sich vorstellt, sein.
    Dein Startgewicht ist ja beeindruckend, vergiss einfach, was ich „bei mir“ dazu geschrieben hab, da lachst du ja sicher drüber.
    Hau rein und Krieg den Fress- Synapsen!
    Viele Grüße
    Miki

    • Rio Rio sagt:

      Hey Miki und willkommen in meinem jungfreulichen Blog 🙂

      Hinter jeder Kurve können aber auch jederzeit böse Schatten lauern. Aber derzeit schau ich recht positiv auf das Ganze.

      Mein Gewicht. Stimmt, is schon ne Hausnummer. Dabei warens sogar mal über 260 kg. Ich lache natürlich nicht über das was du bei dir schriebst. Es ist völlig egal wie viel man abnimmt oder abnehmen will/muss. Es ist für jeden gleich schwer. Da sitzen wir alle in einem Boot. Daher habe ich vor jedem Respekt der es schafft, sein Gewicht zu schrumpfen.

      Liebe Grüße zurück 🙂

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