Challengetag 001 | 18.07.

Tag 001 (18.07.) liegt hinter mir. Die Nacht auf gestern war furchtbar. Erst war das Einschlafproblem da und als es dann morgens gegen 5:00 endlich klappte, meldete sich um 8:00 der Rücken. Völlig Lustlos nahm ich Schmerztabletten und saß einfach so auf der Bettkannte und starrte vor mich hin. Innerlich hoffend, dass die Schmerztabletten schnell wenigstens ein Bisschen Wirkung zeigten. Nach etwa 30 Minuten versuchte ich dann noch mal den Schlaf zu finden was glücklicherweise auch bis um 11:30 klappte. Ein denkbar ungünstiger Start in den Tag.

Mittlerweile war es 15:30 und ich hatte noch nichts getan außer ziellos im Netz rum zu klicken und dabei einige Serienfolgen geschaut. Derweil dominierten Gedanken an Essen, an erneutes Versagen & andere Ängste meinen Kopf. Zwischendrin immer wieder der Gedanke „Ich muss den Einstieg schaffen“ – „Was ist, wenn ich es nicht schaffe …“

Gegen Abend dann doch aufraffen müssen um das Kind zu bekochen. Heute den schnellen ungesunden Weg gewählt und ihr Ofenpommes gemacht. Nein, ich bin da nicht stolz drauf. Kind freute sich trotzdem. Ich hab davon nichts gegessen. Mich machen Ofenpommes nicht so wirklich an. Zumindest ein kleiner Teilerfolg für mich.

Wo ich dann eh schon mal das Stockwerk gewechselt hatte, dann doch noch mal auf Terrassien vorbei geschaut und nen Kaffee und ne Piep konsumiert. Hab mal so im Kopf überschlagen, es war in den letzten ca. 14 Tagen der dritte Kaffee und die dritte Pfeife. Demzufolge auch das dritte mal, dass ich auf der Terrasse war. Sollte ich vielleicht wieder öfter tun.

Am Abend dann bissl Serienzeit mit dem Tochterkind gehabt. Tochterkind knapperte Chips und ich hielt mich an meiner Pulle Wasser fest. Ich konnte mir definitiv eine Milliarde Dinge vorstellen die ich lieber gehabt hätte als ne Pulle Wasser. Gegen 21 Uhr wurde es dann extrem schwer. War kurz davor zu Essen. Brot, Butter, Wurst, Salami, Quark, Schokolade … egal. Und einen Chip von Tochterkinds Chips hatte ich sogar schon in der Hand. Die Dämonen in mir kämpften wie verrückt um ihr Ziel zu erreichen. Und ich war echt minimal davon entfernt, nachzugeben. Hab ich aber nicht. Chip wieder weggelegt.

Danach den Rest des Abends alleine Serien geschaut und den Abend mit Gedankenterror und ohne Essen hinter mich gebracht. Allerdings auch etwas produktives getan. Eine Liste mit Gründen erstellt, warum es Sinn macht mein Programm durch zu ziehen und nicht zu schwächeln. Und wenn ich mal wieder ins Schwanken gerate, hämmere ich mir diese Liste in den Kopf. Klingt vielleicht banal, aber ich glaube das hilft.

Tag 002 möge kommen!

2 Antworten

  1. Avatar Christina sagt:

    Manchmal retten einem eben Ofenpommes fürs Kind den A*sch. 😉
    Und die Kinder so YEAH.

    Und einen Chip wieder weglegen ist super stark. Gut gemacht!

  2. Rio Rio sagt:

    Genau si ist es 🙂 Manchmal darf ein Kind auch ungesundes Futtern.

    Ja, das mit dem Chip war echt knapp^^ Hab danach dann 5 Minuten an meinen Fingern geschnuppert die nach Chips rochen LOL

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